Die "intelligente" Sonnenschutzzentrale mit kabelgebundener Steuerung

Eine Sonnenschutzzentrale bietet höchsten Komfort bei der Bedienung aller in einem Gebäude verbauten Sonnenschutzanlagen. Darüber hinaus können verschiedene Sensoren (z. B. für für Wind, Sonne, Regen, Frost) angeschlossen werden, die je nach  gemeldetem Zustand Ihre Sonnenschutzanlagen programmtechnisch schließen, öffnen, auf oder ab fahren. Die Befehle der Zentrale haben dabei immer Vorrang vor den Bedienmöglichkeiten per Schalter vort-Ort (im Raum).

Je nach Umfang der zu steuernden Raffstore sowie deren (gruppenweiser) Aufteilung in Etagen und Fassaden bieten zwei Sonnenschutzzentralen in unterschiedlicher Leistungsfähigkeit an:

Minisonic MC oder Digisonic MC

Natürlich können die Anlagen auch vor-Ort, also im Raum/Etage etc. von Schaltern aus bedient werden. Da in unseren Außenraffstoren Kondensator-Wechselstrommotore verbaut sind, dürfen diese nur von Schaltern bedient werden, die mechanisch oder elektrisch verriegeln. Damit wird eine gleichzeitige Abgabe von "Auf"- oder "Ab" Befehlen ausgeschlossen. Jeder Motor benötigt seine eigenen Kontakte für den Auf- bzw. Ab-Befehl, um Motorenrückströme zu vermeiden.

Sollen mehrere Motore gemeinsam gesteuert werden, sind

  • mehrpolige Schalter oder
  • zentrale Gruppensteuergeräte oder
  • dezentrale Motorsteuergeräte (=Schleifdosen)

zu verwenden.

Bei der Verwendung von zentralen Gruppensteuergeräten benötigt jeder Motor eine Leitung (5x1,5mm²-J) vom Gruppensteuergerät zum Motor. Die Leitungsverlegung ist also "sternförmig".

Beim dezentralen System werden max. 2 Leitungen von Motorsteuergerät zu Motorsteuergerät gelegt. Hier spricht man von "durchgeschleifter" Leitung und deshalb oftmals von "Schleifdosen" (=Motorsteuergeräte) . Die Motorsteuergeräte sind i.d.R. nahe beim Motor (z. B. in abgehängten Decken oder Brüstungskanälen) untergebracht.